MEINE WERTE...

Drei Werte sind es, die mein Handeln und Denken bestimmen: Freiheit, Solidarität und Empathie. Mein langfristiges Streben ist es, eine alternative Gesellschaft zu stärken, die auf diesen Werten basiert. Kurzfristig formen diese Werte die Basis meines täglichen politischen Handelns.

Freiheit. Ich will gerne in einer Gesellschaft leben, die auf Freiwilligkeit basiert und einem positiven Gefühl der Teilhabe; einer Gesellschaft, in der ich gerne einen Beitrag leiste, der für alle ist, weil ich hinter ihr stehe – freiwillig und aus Überzeugung. In so einer Gesellschaft baue ich gerne ein neues Haus oder eine Gemeinschaftsküche, ich gehe gerne Essen containern, das wir alle essen, und repariere gerne Fahrräder und Computer, die von allen genutzt werden.  Ich lebe in dieser Gesellschaft in Freiheit, mich für meine Werte und Ideale einsetzen zu können, wenn sie anderen nicht schaden – ohne Gefahr zu laufen, für meine Werte ins Gefängnis zu gehen.

Solidarität. Ich möchte gerne in einer Gesellschaft leben, die solidarisch ist, das heißt, füreinander einsteht und einander hilft. Die basiert auf dem Grundgedanken, dass wir alle zusammengehören und deswegen füreinander da sind. Diese Gesellschaft ist inklusiv. Jede*r, der*die möchte, kann an ihr teilhaben, unabhängig von Geburtsort oder Staatsangehörigkeit der Eltern. Ein solidarisches Miteinander bedeutet auch, dass wir die Ressourcen die wir haben, miteinander teilen. Anstatt in kapitalistischen Logiken gegeneinander zu konkurrieren, wo es nicht nötig ist, wissen wir, dass es genug Ressourcen für alle gibt, und teilen es miteinander.

Empathie. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der Menschen aufeinander achten und einander mitnehmen. Ich weiß, dass ich mir selbst wehtue, wenn ich jemand anderem Schmerzen zufüge, und handle basierend auf diesem Wissen - nämlich, dass wir Menschen soziale Tiere sind, die einander brauchen. Ich will darum eine Gesellschaft kreieren, die im Gegensatz zur kapitalistischen Gesellschaft nicht Egoismus fördert, sondern Altruismus und ein einfühlsames Miteinander. Außerdem glaube ich an eine Gesellschaft, die auf Empathie und Verständnis aufbaut anstatt auf Angst. In unserer heutigen Gesellschaft begehen wir bestimmte Taten nicht, aus Angst, dafür eingesperrt und bestraft zu werden. Anstatt auf Angst kann eine Gesellschaft auf Empathie basieren: auf dem Verständnis dafür, dass wir uns selbst Schaden zufügen, wenn wir Andere schädigen.

 

UND MEINE POLITISCHEN THEMEN:

Klimawandel, Kapitalismus und Nationalismus

Basierend auf diesen drei Werten - Freiheit, Solidarität und Empathie – muss ich konkrete politische Konsequenzen ziehen. Dies betrifft vor allem drei Bereiche, die eng miteinander verwoben sind: Klimawandel, Kapitalismus und Nationalismus.

KLIMAWANDEL.

Basierend auf meinen Werten kann ich keine Umweltzerstörung akzeptieren, nur weil es einigen wenigen nutzt. Ich kann keine Politik unterstützen, in der auf Braunkohle anstatt erneuerbare Energien gesetzt wird, nur weil es sich rentiert; eine Politik, die nicht einsieht, dass wir unseren Konsum limitieren müssen, um langfristig im Einklang mit der Welt zu leben. Ich will keine Politik unterstützen, die Energie aus Atom und Steinkohle importiert, und im Gegenzug deutschen Müll in Entwicklungsländer exportiert. Eine Politik, die zulässt, dass Jahrtausende alte Wälder gerodet werden, um auch noch den Rest der begrenzten natürlichen Ressourcen zu benutzen. Eine Politik, die rentable Monokulturen subventioniert, und wirksame Giftstoffe gegen Parasiten, und dadurch Insektensterben als Nebenwirkung in Kauf nimmt. Eine Politik, die dafür sorgt, dass wir weiterhin Fleisch und Milch ohne Limit konsumieren können, und als Nebenwirkung enorme Methan-Ausstöße durch Viehzucht in Kauf nimmt. Eine Politik, die zulässt, dass Ladungen voller Lebensmittel um die halbe Welt geflogen werden, damit wir jeden Morgen Ananas oder Avocado frühstücken können.

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KAPITALISMUS.

Ein Wirtschaftssystem, das auf individueller Konkurrenz mit allen Mitteln basiert, kann ich nicht unterstützen. Ein Wirtschaftssystem, das auf Wachstum basiert, auf der Erschließung von neuen Märkten, passt einfach nicht in eine Welt, deren Ressourcen endlich sind. Der beste Preis gewinnt, und die Kosten werden niedrig gehalten - durch sklavenähnliche Zustände in Produktionsprozessen im Ausland, durch Kinderarbeit, durch gesundheitliche Schäden von Menschen, die wir niemals zu Gesicht bekommen, die aber unsere Waren produzieren. Weil es günstig ist, werden unsere Waren um die Welt geflogen und geschifft – denn auch die Kosten für die Umwelt sind nicht im Preis miteinkalkuliert. Alles, was Gewinn bringt, wird verkauft. Deutschland, das Land, in dem Kriegseinsätze ein heikles Thema sind, zeichnet sich besonders aus durch Waffenverkäufe mit modernster Technik an all diese Länder, in denen Kriege stattfinden, die wir nicht unterstützen wollen, und an all die Länder, die wir in der Öffentlichkeit stets als ‚nicht unterstützenswert’ betiteln.

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NATIONALISMUS.

Basierend auf den Werten von Freiheit, Solidarität und Empathie kann ich keine nationalen Grenzen befürworten. Ich kann keine Politik unterstützen, die Menschen an den EU-Außengrenzen ertrinken lässt, die Deals über Geflüchtete mit der Türkei schließt. Deals, die dafür sorgen, dass wir in Deutschland die Flüchtlinge nicht mehr zu Gesicht bekommen, während alle wissen, dass es dieselben Flüchtlinge mit denselben oder schlimmeren Nöten immer noch gibt. Ich will nicht in einem Land leben, in das andere Menschen nicht reisen können, weil sie keinen Pass haben, und aus dem andere Menschen nicht mehr wegreisen können, weil sie keinen Pass haben. Ich will keine Welt akzeptieren, in der Pässe unterschiedliche Wertigkeit haben, und somit auch Individuen basierend auf ihrer Nationalität unterschiedliche Wertigkeit genießen.

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