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MEINE METHODEN

Wie in der Übersicht bereits genannt, probiere ich politische Veränderung mit verschiedensten Mitteln zu erwirken. Zu beschreiben, wie ich arbeite, ist wichtig, damit Pat*innen basierend auf der Information entscheiden können, ob das politische Methoden sind, die sie unterstützen wollen.

 

Orga-Arbeit

Hauptsächlich besteht meine Arbeit aus ganz normaler Organisationsarbeit. Ich organisiere mit dem Bildungsnetzwerk Skillsforutopia eine Vernetzung von Aktivist*innen und Referent*innen zu praktischen Themen. Innerhalb vom Kollektiv bin ich viel mit der praktischen Organisation von Workshops und Seminarwochenenden beschäftigt, sowie dem administrativen und finanziellen Gedöns, die dabei anfällt. 

Bildungsarbeit

Neben dem Organisatorischen gebe ich auch selber Workshops und Vorträge – hauptsächlich zu den Themen Hierarchiekritik und Utopie/ Strategieentwicklung. Manchmal aber auch zu anderen Themen, wenn das gefragt ist: zum Beispiel zu queerfeministischer Selbstorganisation. Diese Workshops gebe ich meistens für aktivistische Gruppen, und manchmal auch auf politischen Sommercamps.

Ziviler Ungehorsam

Wenn möglich, arbeite ich legal. Es gibt allerdings Situationen, die zu ernst sind – ein Stichwort ist der Kohleausstieg – als dass sie mit herkömmlichen Methoden bedient wären. Manchmal hört die Gesellschaft nur hin, wenn etwas Außergewöhnliches stattfindet, wenn Menschen außergewöhnliche Wege beschreiten, um gehört zu werden. Eine dieser Methoden, um gehört zu werden, lässt sich zusammenfassen unter dem Titel ‚ziviler Ungehorsam’. Das bedeutet soviel wie ‚den eigenen Körper einsetzen, um zu protestieren’. Dabei geht von mir als Aktivistin keine Gewalt aus, aber ich setze meinen Körper ein, um zu blockieren und zu besetzen. Ich beschädige dabei keine anderen Menschen und lasse mich auf keine Provokation ein. In der Geschichte der Menschheit gibt es viele Beispiele, wie ziviler Ungehorsam zu politischen Veränderungen geführt hat – der Kampf für die Unabhängigkeit Indiens von Gandhi ist wohl das bekannteste Beispiel. Ein persönliches Beispiel ist das Besetzen des Hambacher Forsts, das durch die Polizei untersagt worden war. Dadurch, dass ich meinen Körper eingesetzt habe, um am Ort des Geschehens – dem Ort der Rodungen für Braunkohleabbau – zu demonstrieren, habe ich mit vielen Anderen zusammen dafür gesorgt, dass die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesen Ort und die politische Auseinandersetzung gerichtet ist, und dass der Druck auf die Politik steigt. Außerhalb des Waldes besetze ich weiter Orte, um damit auf bestimmte politische Themen aufmerksam zu machen.

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