WOFÜR BRAUCHE ICH GELD?

Was passiert mit eurem Geld bei mir? Wie schon unter ‚Die Idee’ erklärt, brauche ich Unterstützung bei meinen Lebenshaltungskosten, da ich mich zu 100% auf meine politischen Projekte fokussieren möchte. Um Geld für die konkreten politischen Aktionen zu bekommen, schreibe ich Förderanträge an Stiftungen. Es geht bei der politischen Patenschaft also wirklich um die Unterstützung meines täglichen Lebens, sodass ich als Vollzeit-Aktivistin tätig sein kann. Weil Aktivismus momentan ein unbezahlter Beruf ist :)

Zum Glück brauche ich nicht so viel Geld! Ich brauche circa 600 Euro im Monat, um zu leben – das ist das Geld, mit dem ich glücklich und zufrieden wäre. Damit bin ich dann unabhängig und nicht angewiesen auf zusätzliche Lohnarbeit. Hier ist eine grobe Berechnung meiner Lebenshaltungskosten:

100 Euro Krankenkasse

100 Euro Miete

250 Euro Essen & Trinken

50 Euro Beitrag Ticket für öffentliche Verkehrsmittel

50 Euro Fahrten im Flixbus zu verschiedenen Veranstaltungsorten

50 Euro für Technik (z.B. Laptop reparieren)

= 600 Euro

Das Erste, was vielleicht auffällt, ist, dass ich wenig Geld für Miete benötige. Das kommt, da ich im Bauwagen lebe. Daneben bin ich viel mobil mit meinem Rucksack und meinem Laptop und schlafe bei Freund*innen, Familie, Unterstützer*innen und wohlgesinnten politischen Projekten.

Ich gebe kein Geld für Flüge aus, da ich keinen Beitrag zu hohen CO2-Emissionen leisten möchte. Viele Fahrten mache ich trampend – dabei gibt es keine extra CO2-Ausstöße, ich lerne interessante Menschen kennen und benötige nicht einmal Geld! Wenn ich öffentliche Verkehrsmittel benutze, fahre ich Bus statt Bahn, um Geld zu sparen. 

Ich ernähre mich vegan, ich gebe also kein Geld für tierische Produkte aus. Wenn ich kann, gehe ich mit anderen zusammen containern, das heißt, wir holen das Essen aus dem Müll im Supermarkt – das geht allerdings nur manchmal, meistens kaufe ich mir mein Essen. Geld für Trinken geht größtenteils für Kaffee drauf. 

In der Rechnung ist kein Geld für neue Kleidung mit eingerechnet, weil ich mir keine neue Kleidung kaufe. Ich finde eigentlich alles, was ich an Kleidung brauche, in sogenannten ‚Umsonstläden’. Wenn ich doch mal Klamotten kaufe, dann in Secondhandläden oder auf dem Flohmarkt – aber das ist so selten, dass es nicht als Posten in der Rechnung auftaucht. Ansonsten findet ihr in der Rechnung noch die Kosten für ‚Technik’, da ich für meine Arbeit auf meinen Laptop angewiesen bin. Es ist kein Geld da zum Sparen, und in die Rentenkasse zahle ich auch nicht ein. Herausforderungen, die ich auch noch lösen muss!

 
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now